Neue Luzerner Zeitung Online, 8. Januar 2012, 15:2
Andy Eiholzer ist in Littau inthronisiert
Auch bei der Mättlizunft in Littau hat die Fasnachtsmacht gewechselt: Bei der internen Inthronisation in der Aula Schulhaus Dorf wechselten Umhang, Kette, Hut und Stab von Jürg Mitterer zu Andy Eiholzer.
Der 58-jährige Andy Eiholzer, Verkaufsleiter Schindler Aufzüge, gibt für ein Jahr das Präsidium der Mättlizunft in andere Hände und regiert vom Fasnachtsthron aus. Der 46. Littauer Zunftmeister geht mit Gattin Maya und dem Weibelpaar Markus «Heimi» und Heidi Heimgartner zur Seite frisch gestärkt ins «Fasnachtsgwüehl» und zusammen wird das Quartett der eigenständigen Littauer Fasnacht ihren eigenen Stempel aufdrücken. Die feierliche Inthronisation ging im Zentrum St. Michael vor 150 Gästen – darunter auch Stadtrat Stephan Roth – in ganz und gar festfreudigem Rahmen über die Bühne.
pd/zim
Die Region vom 16.01.2012
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Die Region vom 16.01.2012
fasnachtseroeffnung-2.pdf [1'819 KB]
Neue Luzerner Zeitung Online, 19. Januar 2012
Ein rüüdig fröhliches Treffen: 80 Fasnachtsmacher trafen sich in der Redaktion der Neuen LZ zum Austausch. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Gipfeltreffen der Fasnachtsgewaltigen
Maskenbastler trifft Guugger und Zünftler – die Neue Luzerner Zeitung lud am Mittwochabend erstmals zu einem Treffen der wichtigsten Fasnachtsakteure.
Nur noch vier Wochen, bis der Schmutzige Donnerstag die rüüdigsten Tage des Jahres einleitet. Das anarchische Fasnachtstreiben erst möglich machen unzählige Guugger, Zünftler, Maskengruppen, Maskenkünstler und Wagenbauer. Dass sich bei den zahlreichen Umzügen, Bällen und Anlässen nicht alle Fasnachtsmacher treffen können, liegt in der Natur des anarchisch-wilden Brauchs. «Deshalb wollen wir den wichtigsten Akteuren aus der Stadt Luzern und der Agglomeration eine Plattform des Austauschs bieten», sagt Jérôme Martinu, Leiter Regionale Ressorts bei der «Neuen Luzerner Zeitung». Am Mittwochabend fand nun erstmals ein Gipfeltreffen der Fasnachtsgewaltigen in den Redaktionsräumen unserer Zeitung statt.
80 Fasnachtsmacher in einem Raum
Der Einladung sind 80 Fasnächtler gefolgt; laut Martinu eine überwältigende Rückmeldung auf das «Experiment». «Dass die Neue LZ dieses Treffen organisiert, ist sehr sympathisch», sagte zum Beispiel Alex Fischer (43) von der Rotsee-Zunft Ebikon. Auch Stefan Egli (49), Präsident der Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern, fand das Treffen «eine schöne Idee»: «So kann man neue Kontakte mit anderen Fasnächtlern knüpfen.» Und der Luzerner Fasnachtskünstler Sigi Widmer (68) kann sich gut vorstellen, «nächstes Jahr wieder an einem solchen Treffen teilzunehmen».
Zuvor standen unsere Redaktoren den Fasnächtlern Red und Antwort, was die Berichterstattung über die Fasnacht betrifft. Auch eine Führung durch die Redaktion stand auf dem Programm, ehe sich die Gespräche bei einem feinen Gläschen wieder um die schönste Nebensache drehten: die Fasnacht.
Alexander von Däniken
Neue Luzerner Zeitung Online, 31.01.2012
http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/meinung/luzern/art114,153682
Freude bereiten und erleben
LITTAU – Freude und Ausgelassenheit unter einen Hut bringen. Unter den Zunfthut. Andy und Maya Eiholzer
haben es als 46. Littauer Zunftmeisterpaar auf den Fasnachtsthron geschafft. Jetzt freuen sie sich auf viele bereichernde Begegnungen.
Da hätte «s Eierrösi» doch seine helle Freude und würde ihm zu Ehren einen lüpfigen Freudentanz aufführen: Rosa Marti, Littaus Gallionsfigur zur Fasnachtszeit, und Zunftmeister Andy Eiholzer. Irgendwie sind sie Seelenverwandte, sind sie doch beide in Menznau aufgewachsen. Er allerdings 1953, ein Jahr nach dem Ableben der urchigkultigen Frau. «Sie verfolgt mich seit jeher, ich werde den Fasnachtsgeist nicht mehr los», ulkt er bei unserer Begegnung in der «Zapfenbar» im Eigenheim am Staffelnrain in Reussbühl. «Spass beiseite, aber s Eierrösi prägt die Littauer Fasnacht seit Jahrzehnten, davon zeugt auch die zunfteigene Eierrösi-Gruppe, die überhaupt keine Nachwuchsprobleme kennt.» Auch in der «Zapfenbar» ist sie allgegenwärtig. Und die ist mehr als eine Augenweide: Zunftmeistergattin Maya Eiholzer-Marty hat die Bar gestaltet, seit letztem Sommer hat sie sich einer Innenarchitektin gleich ans Werk gemacht und den Raum mit allen Raffinessen liebevoll verschönert. «Das ist nun der heurige Zünftlertreff, hier treffen wir uns vor den Auftritten oder wie gerade jetzt, in einem ruhigen Moment, zum Abschalten und Geniessen», sagt sie. Und der Zunftmeister lobt das Werk. «Wunderschön, hier kommt ihre Kreativität zum Ausdruck», macht er seiner Frau ein Kompliment.
Sind als Zunftmeister gut aufgehoben
Beide betonen sie, wie sie sich auf das Amt gefreut haben. Die Vorfreude, das war etwas Gewaltiges, niemand durfte davon erfahren. «Mir war schon im Jahr 2000 beim Eintritt in die Zunft klar, dass irgendwann die Frage nach dem Zunftmeister kommt. Darum geht man ja schliesslich in eine solche Gesellschaft», sagt der 46. Littauer Würdenträger. «Ich bezeichne mich als Diener oder Dienstleister der Fasnacht, also will ich dienen.» Und dabei hat er gute Freunde zur Seite. Zum Beispiel Heimi und Heidi Heimgartner als Weibelpaar und unzählige Zunftkollegen in jeder Situation. «Wir werden von allen getragen, überall wird uns Unterstützung angeboten, das schätzen wir sehr», meint er.
Gute Erinnerungen an ihre ersten Amtstage haben sie: Die Inthronisation war ein gewaltiges Ding, super organisiert, mit Shows aus allen Gebieten und Lebenslagen. Guuggenmusigen, Vereine und Freunde und die Familie «drückten auf die Tube». Besuche zum Beispiel bei der Behindertenwohngruppe Ruopigen hinterliessen viele Eindrücke. «So etwas berührt, das geht ins Herz, bleibt haften», sagen sie beide. Und jetzt stehen Besuche bei den Senioren an, das Aktive Alter in beiden Stadtteilen will besucht werden. Bei den Betagten im Staffelnhof, den Stadtheimen Eichhof und Hirschpark werden die derzeit ausquartierten Littauer Betagten besucht und … und … und … Der Zunftball im «Ochsen» steht an, und – der Wehmutstropfen – die Kindergartenfasnacht scheitert erstmals. «Ein unrühmliches Kapitel, aber die Mättlizunft lässt die nicht einfach so fahren, das sind wir dem Fasnachtsnachwuchs schuldig», schneidet er dieses Kapitel kurz an. «Ganz und gar unverständlich.» Und die Ruopige Guuggete wird wieder zu einem Fest.
Doch der Höhepunkt folgt am 19. Februar: Der «Littauer 2012», der legendäre Umzug mit viel Eigengewächs. Andy und Maya Eiholzer werden den bunten Tross von der Zunftkutsche aus geniessen und sich an diesem Tag auch in der neuen «Grubenmeile» feiern lassen. Auch von den «Nölli Grötze», die dem Zunftpaar nahe stehende Guuggenmusig.
Rolf Willimann
Die Region 16.02.2012
Die Region 16.02.2012
Neue Luzerner Zeitung Online, 18. Februar 2012, 16
http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/fasnacht/luzern/art1656,158381
Leserbrief Rene Baumann
Gruebe-Meile
19. Februar 2012 22:25; Akt: 19.02.2012 22:27 Prin
http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/21944836
Neue Luzerner Zeitung Online, 20. Februar 2012, 06
http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/fasnacht/luzern/art1656,158691
Die Region vom 23. Februar 2012
Masken, Guggen und Schneegestöber am Littauer Umzug
littauer-umzug-collage.pdf [61'845 KB]
Stimmungsvolle Ruopigen-Guuggete
stimmungsvolle-ruopigen-guuggete.pdf [1'139 KB]
Doch noch viele schöne Geschenke
och-noch-viele-schoene-geschenke.pdf [1'365 KB]
Für alle ein Platz im Himmel
fuer-alle-ein-platz-im-himmel.pdf [1'135 KB]
ASL-Award 2012 geht an Theo Wyss
asl-award-2012-theo-wyss.pdf [1'439 KB]





